Trimet errichtet neuen Recyclingstandort in Hamm für 40.000 Tonnen Aluminiumschrott
Trimet Aluminium SE baut eine neue Sortier- und Aufbereitungsanlage für Aluminiumschrott in Hamm. Die Anlage besitzt eine Jahreskapazität von 40.000 Tonnen und geht im Oktober 2026 in Betrieb.
Mit LIBS-Laser-Sortiertechnik verarbeitet die neue Trimet-Anlage in Hamm künftig bis zu 40.000 Tonnen Aluminiumschrott pro Jahr für werkseigene Gießereien.
Der Aluminiumhersteller Trimet SE erweitert seine Recyclingaktivitäten und nimmt im Oktober 2026 einen neuen Standort im westfälischen Hamm in Betrieb. Die Anlage ist für die Aufbereitung und automatisierte Sortierung von jährlich bis zu 40.000 Tonnen Aluminiumschrott ausgelegt.
Herzstück des Standorts ist eine hochmoderne Sortieranlage mit Laser-Emissions-Spektroskopie (LIBS), die bis zu 150 Schrottteile pro Sekunde analysieren und legierungsrein trennen kann. Eine integrierte Schrottpresse verdichtet das sortierte Material anschließend zu schmelzfähigen Paketen.
Durch die Direktversorgung der eigenen Gießereien und Umschmelzwerke sichert Trimet den Zugang zu hochwertigen Sekundärrohstoffen und reduziert die Abhängigkeit von Primäraluminium sowie externen Dienstleistern.
Für deutsche Schrotthändler: Steigende Nachfrage nach legierungsreinem Aluminiumschrott durch Hüttenbetreiber sowie intensivierter Wettbewerb um hochwertige Aluminium-Altschrotte im Binnenmarkt.
Für österreichische Schrotthändler: Relevanter Trend im europäischen Aluminiumrecycling; grenzüberschreitende Schrottströme in deutsche Umschmelzwerke könnten weiter anziehen.
Ref: RR-20260917-01