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EU-Kommission veröffentlicht Entwurf der Nicht-OECD-Länderliste: Schlüsselmärkte für Metallschrott drohen ab Mai 2027 zu entfallen
Die EU-Kommission hat den Entwurf der Positivliste für Abfallexporte in Nicht-OECD-Staaten vorgelegt. Wichtige Importländer für Stahlschrott und NE-Metalle wie Indien, Pakistan und Ägypten wurden darin abgelehnt.
Wichtigen Ausfuhrmärkten für europäischen Stahl- und Metallschrott droht ab dem 21. Mai 2027 ein vollständiges Exportverbot.
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Hüttenwerke Krupp Mannesmann legen Koksbatterie 2 in Duisburg für EAF-Umstellung still
Die Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) haben ihre Koksofenbatterie Nr. 2 in Duisburg stillgelegt, um den Übergang zur schrottbasierten Stahlproduktion im Elektrolichtbogenofen einzuleiten.
Die Abschaltung bereitet die geplante Inbetriebnahme eines der größten Elektrolichtbogenöfen Europas ab 2029 vor.
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Massiver Waggonmangel bei DB Cargo: Vier von fünf Recyclingunternehmen können Lieferverträge nicht erfüllen
Eine Umfrage der Circular Metal Association offenbart schwere Logistikprobleme bei der Schienenbeförderung von Schrott. Fehlende Leerwaggons und Verspätungen bedrohen die Rohstoffversorgung der Stahlwerke.
80 Prozent der Schrott- und Metallrecycler können wegen Ausfällen bei DB Cargo ihre Verträge mit Stahlwerken nicht termingerecht bedienen.
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Stahlschrotthandel rechnet nach September-Rollover mit Preisanstieg im Herbst
Nach einer seitwärts gerichteten Preisentwicklung im September erwartet der deutsche Schrotthandel für Oktober wieder Preisaufschläge. Haupttreiber sind eine steigende Nachfrage der Stahlwerke und ein belebtes Exportgeschäft Richtung Türkei.
Nach ruhigen Sommermonaten und stabiler Preisentwicklung im September halten Marktteilnehmer Oktober-Preisaufschläge für Stahlschrott für wahrscheinlich.
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U. S. Steel Košice sichert 350 Mio. Euro EU-Förderung für 900-Mio.-Euro-EAF-Projekt
U. S. Steel Košice hat eine Fördervereinbarung über 350 Mio. Euro aus dem EU-Modernisierungsfonds unterzeichnet, um den Bau eines neuen Elektrolichtbogenofens in der Slowakei zu realisieren.
Das 900 Millionen Euro schwere Großprojekt umfasst einen EAF mit 1,6 Millionen Tonnen Jahreskapazität und erhöht die regionale Schrottnachfrage deutlich.
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VVA-Vorgaben für grenzüberschreitende Abfallverbringung nach Österreich im Fokus
Eine Rechtsanalyse beleuchtet die Praxisanforderungen der novellierten EU-Abfallverbringungsverordnung (EU) 2024/1157 für den Schrotthandel aus und nach Österreich sowie die EDM/eVerbringung-Schnittstelle zu DIWASS.
Beim Export von Grüner-Liste-Schrotten aus Österreich muss der Veranlasser zwingend im Versandstaat ansässig sein; Anhang-VII-Dokumente verbleiben bis Ende 2026 in Papierform.
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CMA beklagt gravierende Engpässe bei Waggongestellung für Stahlschrott durch DB Cargo
Eine Umfrage des Metallrecyclingverbands CMA unter 79 Mitgliedsunternehmen offenbart massive Probleme bei der Bereitstellung von Güterwaggons durch DB Cargo. Über vier von fünf Unternehmen konnten im ersten Halbjahr 2026 ihre Schrott-Lieferverträge wegen Waggonmangels nicht vollständig erfüllen.
Vier von fünf Metallrecyclern konnten ihre Lieferverträge wegen unzureichender Waggongestellung von DB Cargo nur teilweise erfüllen.
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Kreislaufprojekt Train2Train: TSR Group und voestalpine recyceln Altfahrzeuge der Bahn
Unter der Führung von Siemens Mobility kooperieren TSR Group, voestalpine und Hydro bei der Aufbereitung ausgemusterter Züge. TSR übernimmt die Demontage und führt Stahlschrott direkt der voestalpine zu.
Ein geschlossener Wertstoffkreislauf führt Stahlschrott aus dem Schienenverkehr direkt in die Stahlproduktion der voestalpine zurück.
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Österreich ändert EDM-Pfad für Verbringungen der Grünen Liste und setzt auf DIWASS-Direktanbindung
Das österreichische Umweltministerium (BMLUK) kündigt eine wesentliche Änderung bei Verbringungen nicht notifizierungspflichtiger Abfälle der Grünen Liste an: Die Erfassung erfolgt künftig direkt über DIWASS statt im EDM.
Abwicklungen von Anhang-VII-Verbringungen der Grünen Liste werden in AT entgegen früherer Pläne nicht ins EDM integriert, sondern direkt an das EU-System DIWASS angebunden.
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Recyclingverbände warnen vor Verbringungsstillstand und fordern DIWASS-Moratorium
Wegen massiver technischer Probleme beim EU-System DIWASS fordern die Verbände BDSV, bvse und VDM eine Verlängerung der Papier-Übergangsfrist bis Juni 2027 sowie ein Notfall-Moratorium für Altnotifizierungen.
Die Vertretungen der deutschen Metallrecycler fordern eine Ausweitung der Papierdokumentation auf notifizierungspflichtige Abfälle und eine Fristverlängerung bis Mitte 2027, um einen Kollaps der Schrottströme zu verhindern.
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Studie beziffert ungenutzte kritische Rohstoffe in europäischen Elektroaltgeräten auf 65 Milliarden Euro
Eine gemeinsame Untersuchung der Boston Consulting Group und Cradle to Cradle Electronics belegt das immense Ausmaß wertvoller Sekundärmetalle in EU-Haushalten. Jährlich fallen Altgeräte mit 9 Milliarden Euro an Rohstoffen an, was den Importbedarf der Neuproduktion übersteigt.
In europäischen Elektroaltgeräten lagern kritische Rohstoffe im Gesamtwert von über 65 Milliarden Euro.
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Trimet errichtet neuen Recyclingstandort in Hamm für 40.000 Tonnen Aluminiumschrott
Trimet Aluminium SE baut eine neue Sortier- und Aufbereitungsanlage für Aluminiumschrott in Hamm. Die Anlage besitzt eine Jahreskapazität von 40.000 Tonnen und geht im Oktober 2026 in Betrieb.
Mit LIBS-Laser-Sortiertechnik verarbeitet die neue Trimet-Anlage in Hamm künftig bis zu 40.000 Tonnen Aluminiumschrott pro Jahr für werkseigene Gießereien.
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Diwass: Recyclingverbände fordern längere Duldung der Papierform bei Abfallverbringungen
Wegen anhaltender technischer Probleme beim EU-Digitalisierungssystem DIWASS fordern bvse, BDSV und VDM eine Ausweitung der Papier-Duldung auf Notifizierungsverfahren sowie eine Fristverlängerung bis Mitte 2027.
Recyclingverbände verlangen Ausweitung der Papier-Duldung auf Notifizierungsverfahren und eine Verlängerung der Moratoriumsfrist bis Mitte 2027.
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EU-Altfahrzeugverordnung 2026/1738 offiziell im Vollzug: Strenge Vorgaben für Metallrecycling und Exportstopp für Schrottfahrzeuge
Die EU-Verordnung 2026/1738 regelt die Entsorgung von Altfahrzeugen neu und setzt strenge Vorgaben für Metallrückgewinnung sowie Ausfuhrbeschränkungen für unvollständige Wracks durch.
Die EU-Altfahrzeugverordnung setzt neue Mindeststandards für die Trennung von Stahl, Aluminium und Kupfer bei der Autoverwertung.
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Lefort übernimmt US-Maschinenbauer Aljon: Großübernahme in der Schrott- und Fahrzeugrecyclingtechnik
Der belgische Hersteller von Schrottrecycling-Maschinen Lefort übernimmt das US-Traditionsunternehmen Aljon. Damit baut Lefort seine weltweite Präsenz bei Schrottpressen, Schreddern und Autobrechern stark aus.
Lefort verstärkt seine weltweite Marktposition im Metallrecycling-Anlagenbau durch den Kauf von Aljon mit über 40 Mio. US-Dollar Jahresumsatz.
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Siemens, TSR, Hydro und voestalpine starten Großprojekt 'Train2Train' zum Zug-Recycling
Ein Industriekonsortium um Siemens Mobility, TSR Recycling, Hydro, voestalpine und die Deutsche Bahn startet das Pilotprojekt 'Train2Train' zur kreislauffähigen Verwertung ausgedienter Züge.
Siemens Mobility, TSR, Hydro, voestalpine und die Deutsche Bahn schließen den Materialkreislauf im Schienenverkehr durch ein lückenlos rückverfolgbares Großprojekt für Altmetalle.
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COMEX erteilt Montanwerke Brixlegg offizielle Zulassung für recycelte Kupfermarke
Die US-Warenbörse COMEX (CME Group) hat die Kupfermarke 'BRX' der Montanwerke Brixlegg Aktiengesellschaft offiziell für die Erfüllung von Kupfer-Terminkontrakten zugelassen. Damit erhält das zu 100 % aus Recyclingmaterial gewonnene Kupfer uneingeschränkten Zugang zu den weltweiten Börsenplätzen.
Der österreichische Sekundärkupfer-Spezialist Montanwerke Brixlegg stärkt durch die COMEX-Zulassung seine globale Handelsposition für Recyclingkupfer.
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EU-Abfallverbringung und DIWASS: Umweltbehörden konkretisieren Übergangsregeln für Anhang-VII-Formulare bei Metallschrott
Das deutsche Bundesumweltministerium (BMUKN) und das österreichische Umweltministerium (BMLUK) haben operative Details zur Umsetzung der neuen EU-Abfallverbringungsverordnung (EU) 2024/1157 bestätigt. Für Sendungen der Grünen Liste – wie Eisen-, Aluminium- und Kupferschrott – bleibt die Papierform beim Anhang-VII-Formular vorübergehend bis Ende 2026 zulässig.
Für Schrotte der Grünen Liste bleibt die Erstellung von Anhang-VII-Dokumenten in Papierform im grenzüberschreitenden Binnenverkehr vorübergehend bis zum 31. Dezember 2026 erlaubt.
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EU Circular Economy Act: Kommission bereitet EU-weit einheitliche End-of-Waste-Kriterien für Metalle vor
Im Vorfeld des für Herbst 2026 angekündigten Gesetzespakets EU Circular Economy Act (EU-CEA) bereitet die EU-Kommission einheitliche Abfallende-Kriterien für Metallschrott vor. Damit sollen Binnenmarkthürden abgebaut und der grenzüberschreitende Einsatz von Sekundärmetallen vereinfacht werden.
Geplante harmonisierte End-of-Waste-Kriterien auf EU-Ebene sollen rechtliche Unsicherheiten beim grenzüberschreitenden Handel von aufbereitetem Metallschrott beseitigen.
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Bundeskartellamt gibt Igneo-Einstieg bei der Neumann-Gruppe frei
Das Bundeskartellamt hat die Mehrheitsübernahme der Neumann-Gruppe durch Igneo Infrastructure Partners freigegeben. Damit kann der Infrastrukturinvestor wie geplant Mehrheitsgesellschafter des Schlacke-Recyclers aus Burg bei Magdeburg werden.
Mit der kartellrechtlichen Freigabe kann Igneo wie geplant Mehrheitsgesellschafter der Neumann-Gruppe werden; der Abschluss wird für Q4 2026 erwartet.
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BMLUK-Klarstellung zu Grüne-Liste-Verbringungen: Österreich verzichtet auf EDM-Integration und setzt ab 2027 auf direkte DIWASS-Nutzung
Das österreichische Klimaschutzministerium (BMLUK) stellt klar, dass Grüne-Liste-Verbringungen für Metallschrott künftig nicht im EDM abgewickelt werden, sondern ab 2027 direkt über DIWASS laufen.
Für grüne Schrottverbringungen entfällt die geplante EDM-Einbindung in Österreich – ab 2027 wird die EU-Plattform DIWASS direkt verpflichtet.
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EUWID-Marktspiegel: Verkaufspreise für Nichteisen-Metallschrotte ziehen Ende August wieder an
Ende August 2026 erholten sich die Großhandelsnotierungen für NE-Metallschrotte auf den mitteleuropäischen Märkten. Treiber sind knappes Materialangebot und höhere Metallbörsenkurse.
Kupfer- und Aluminiumschrotte verzeichnen trotz Sommerruhe und Niedrigwasser-Logistikproblemen eine spürbare Preiserholung.
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Öffentliche Beschaffung ab 2029: BDE fordert ausschließliche Messung von grünem Stahl am CO2-Fußabdruck
Im Hinblick auf die geplante EU-Strategie zur bevorzugten öffentlichen Beschaffung CO2-armer Werkstoffe ab 2029 spricht sich der Entsorgungsverband BDE gegen starre Rezyklatquoten bei Stahl aus und fordert eine Ausrichtung am tatsächlichen CO2-Fußabdruck.
Der BDE warnt vor Fehlanreizen im Stahlschrottmarkt und verlangt technologieneutrale CO2-Kriterien anstelle starrer Prozentquoten.
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Durchführungsverordnung (EU) 2026/1963: Pflicht zu Melt-and-Pour-Nachweisen für Stahlimporte ab 1. Oktober 2026
Die EU-Kommission hat am 31. August 2026 die Durchführungsverordnung (EU) 2026/1963 erlassen, die verbindliche Nachweise für das Schmelz- und Gießland ('melt and pour') von Stahlimporten ab dem 1. Oktober 2026 vorschreibt.
Ab 1. Oktober 2026 müssen Importeure von Stahl- und Sekundärstahlprodukten das Werkszeugnis (MTC) inklusive Schmelznummer vorlegen.
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Posniak Recycling nimmt erste stationäre Entschichtungsanlage für asbestkontaminierte Stähle und Metalle in Betrieb
Posniak Recycling hat am Standort Salzgitter die deutschlandweit erste stationäre Entschichtungsanlage für asbest-kontaminierte Stähle und Metalle in Betrieb genommen. Damit wird die gefahrstofffreie Aufbereitung belasteter Industrieschrotte im industriellen Maßstab ermöglicht.
Erstmals steht für asbestkontaminierte Metallschrotte eine stationäre Dekontaminationsanlage bereit, die Schadstoffe rechtssicher entfernt und Sekundärmetalle für die Schmelze freigibt.
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Preisdruck auf NE-Metallschrottmärkten in Deutschland Ende August 2026
In der letzten Augustwoche gaben die Großhandelseinkaufspreise für Nichteisen-Metallschrotte in Deutschland spürbar nach. Besonders Kupfer-, Messing- und Edelstahlfraktionen verzeichneten Preisabschläge.
Gefallene Großhandelseinkaufspreise bei Kupfer-, Messing- und Edelstahl-Schrotten setzen die Margen der Schrotthändler kurzfristig unter Druck.
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Trimet Aluminium SE erweitert Kapazitäten für Sekundäraluminium und geschlossene Recyclingkreisläufe
Der Aluminiumproduzent Trimet verstärkt seine Aktivitäten im Recyclingbereich und investiert in geschlossene Materialkreisläufe zur Sicherung der Rohstoffversorgung.
Trimet baut das Recyclingportfolio aus, um der steigenden Nachfrage nach klimafreundlichem Sekundäraluminium gerecht zu werden.
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Preisanstieg bei NE-Metallschrotten: Kupferschrott klettert Ende August wieder spürbar
Nach den vorangegangenen Dämpfern drehen die Großhandelsankaufspreise für NE-Metallschrotte Ende August 2026 wieder ins Plus. Kupferschrott und Rotguss verteuern sich um bis zu 20 Euro pro 100 Kilogramm.
Kräftige Preiserholung bei Kupferschrott und Rotguss um 20 Euro je 100 Kilogramm belebt den deutschen Altmetallmarkt Ende August.
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EU-Durchführungsverordnung (EU) 2026/1963 zu „Melt and Pour“-Herkunftsnachweisen im Amtsblatt veröffentlicht: Neue Nachweispflichten für Stahlimporte und Schrottlieferketten ab 1. Oktober 2026
Am 31. August 2026 wurde im EU-Amtsblatt die Durchführungsverordnung (EU) 2026/1963 veröffentlicht. Sie regelt die Nachweisführung für den Schmelz- und Gussort ('Melt and Pour') sowie Schmelzennummern bei Stahlimporten und tangiert verarbeitete Schrottlieferketten.
Importeure und Lieferkettenpartner müssen ab 1. Oktober 2026 das Land der Rohstahlerzeugung nachweisen; bis September 2027 gelten Erleichterungen über alternative Handelsdokumente.
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Österreichisches EDM-System: Release-Update bei eVerbringung behebt Schnittstellenfehler mit DIWASS
Das österreichische Umweltportal EDM spielte am 28. August 2026 ein Schnittstellen-Update für eVerbringung ein. Damit werden Übertragungsfehler und Berechtigungskonflikte mit der zentralen EU-Plattform DIWASS behoben.
Österreichische Schrotthändler können Transport- und Verwertungsmeldungen im grenzüberschreitenden Schrotthandel ab sofort wieder fehlerfrei digital synchronisieren.
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Weltweite Rohstahlproduktion im Juli leicht gesunken – Stahlschrottmarkt im August in stabiler Seitwärtsbewegung
Der europäische Stahlschrottmarkt zeigt Ende August 2026 ein ruhiges Bild. Bei saisonal geringem Schrottaufkommen und verhaltener Werksnachfrage verharren die Schrottpreise weitgehend auf Vormonatsniveau.
Ein knappes Schrottangebot trifft Ende August auf verhaltene Abnahmemengen der Stahlwerke, was zu einer anhaltenden Preisstabilisierung führt.
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US-Exportstopp für Batterien und Wolframschrott: Neue Zuteilungsregel blockiert Ausfuhr in die EU
Das US-Handelsministerium hat Ende August 2026 eine Allokationsregel erlassen, die den Export von zerkleinertem Lithium-Ionen-Batterieschrott und Wolframschrott stoppt. Das Material muss im Inland verbleiben.
Auf Basis des Defense Production Act müssen US-Exporteure 100 % ihres Batterie- und Wolframschrotts im US-Inland verkaufen.
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Die neue FRANZL-Website ist online
Handel, Rückbau, Verlagerung, Bewertung und Verwertung – dazu Metallwissen und Transportdaten: Die neue FRANZL-Website bündelt alles an einem Ort, nachvollziehbar und ohne Umwege.
Was bisher verstreut war, liegt jetzt an einem Ort – von der ersten Anfrage bis zur Verwertung, jederzeit nachvollziehbar.
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Derichebourg schließt 480-Mio.-Euro-Übernahme der Scholz Recycling Gruppe ab
Der französische Recyclingkonzern Derichebourg hat die Übernahme der deutschen Scholz Gruppe für 480 Mio. Euro abgeschlossen. Damit entsteht ein neuer europäischer Marktführer im Metall- und Schrottrecycling.
Mit dem Vollzug der Übernahme von Scholz baut Derichebourg seine Netzwerke in Deutschland und Mitteleuropa drastisch aus, um die Schrottversorgung für die EAF-Transformation der Stahlindustrie zu sichern.
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Österreichisches EDM-System: Updates bei eVerbringung lösen DIWASS-Übertragungsfehler
Das österreichische Klimaschutzministerium (BMLUK) hat Anpassungen in der EDM-Anwendung eVerbringung vorgenommen, um Übertragungs- und Berechtigungsfehler zum zentralen EU-System DIWASS zu beheben.
Durch die Korrekturen im EDM-System können Transport- und Verwertungsmeldungen für notifizierte Metallschrott-Verbringungen wieder fehlerfrei digital übermittelt werden.
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EU-Kommission bereitet Verordnungsentwurf für Aluminiumschrott-Exportzoll vor
Die EU-Kommission plant im Rahmen des RESourceEU-Aktionsplans die Vorlage einer gezielten Handelsmaßnahme zur Einschränkung von Aluminiumschrott-Exporten für Anfang September 2026.
Der offizielle Verordnungsentwurf sieht die Einführung von Exportzöllen in Höhe von bis zu 15 Prozent auf Ausfuhren von Aluminiumschrott in Drittstaaten vor.
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EU-Kommission genehmigt geänderten Förderrahmen für Thyssenkrupp-Grünstahlprojekt
Die EU-Kommission hat die Anpassung der 2-Milliarden-Euro-Förderung für das Duisburger Direktreduktionsprojekt von Thyssenkrupp gebilligt. In der Anlaufphase darf flexibel Erdgas genutzt werden.
Die Förderanpassung nimmt den zeitlichen Druck bei der Wasserstoffverfügbarkeit und sichert die langfristige Investition in die Umstellung auf schrottbasierte und wasserstofffähige Routen.
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Kraftwerk Voerde gesprengt: 30.000 Tonnen Stahlschrott für das Metallrecycling
Mit der erfolgreichen Sprengung von Kesselhaus B am RWE-Standort Voerde fallen rund 30.000 Tonnen Stahlschrott an. Die Aufarbeitung erfolgt durch PORR Becker.
Ein Großanfall von rund 30.000 Tonnen Schwerschrott wird in den kommenden Wochen dem Aufbereitungs- und Schmelzkreislauf zugeführt.
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Marienhütte Graz investiert 150 Millionen Euro in den Totalumbau des Elektrolichtbogenofen-Stahlwerks
Das Stahlwerk Marienhütte in Graz, Österreichs einziger Betonstahlhersteller, startet die größte Investition seiner Geschichte. Für 150 Millionen Euro werden die Elektrolichtbogenofen-Anlage und die Halleninfrastruktur umfassend modernisiert.
Die Marienhütte Graz investiert 150 Millionen Euro in die schrottbasierte Elektrostahlproduktion und baut ihre EAF-Kapazitäten aus.
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voestalpine meldet Fortschritte beim EAF-Neubau Donawitz und genehmigt Logistik-Erweiterung
voestalpine berichtet über die erfolgreiche Montage der Elektrodentragarme am EAF Donawitz. Zudem wurden 100 Millionen Euro für die Ausbaustufe bis 2030 freigegeben.
Der Aufsichtsrat gibt 100 Millionen Euro frei, unter anderem für eine erweiterte Schrottlogistik am Standort Donawitz.
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BMW Group schließt Forschungsprojekt FSCM ab: Über 100.000 Fahrzeugkomponenten aus recyceltem Stahlschrott gefertigt
Das vom BMWK geförderte Projekt „Future Sustainable Car Materials“ zeigt seriennahe Wege für die Automobil-Kreislaufwirtschaft auf. Im Werk Leipzig wurden über 100.000 Serienteile aus recyceltem Stahlschrott gefertigt.
Im Rahmen des FSCM-Projekts fertigte BMW im Werk Leipzig mehr als 100.000 Serienteile aus recyceltem Stahlschrott und integrierte diese erfolgreich in die laufende Neufahrzeug-Serienproduktion.
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DIWASS-Praxisbericht nach drei Monaten: Digitale Pflichten und Anhang-VII-Übergangsfrist für Metallschrott
Drei Monate nach dem Stichtag der EU-Abfallverbringungsverordnung (EU) 2024/1157 bilanzieren Vollzugsbehörden die DIWASS-Nutzung. Für grüne Schrottverbringungen gilt noch die Anhang-VII-Übergangsfrist bis Jahresende.
Die Pflicht zur Standortregistrierung im DIWASS-System betrifft alle grenzüberschreitenden Schrotthändler in DE und AT; für Anhang VII greift noch die Papier-Übergangslösung.
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KrWG-Novellierungsentwurf: Branchenkritik an bürokratischen Nachweispflichten für Abfallende und Sekundärmetalle
Der aktuelle Referentenentwurf zur Novelle des deutschen Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) stößt bei Recyclingverbänden auf Kritik. Grund sind bürokratische Auflagen beim Erreichen des End-of-Waste-Status.
Schrott- und Metallverbände fordern praxistaugliche und bundeseinheitliche End-of-Waste-Verfahren für Eisen- und NE-Metalle.
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Kupferschrottpreise geben nach LME-Allzeithoch deutlich nach
Nach einem neuen Allzeithoch an den Metallbörsen korrigierte der LME-Kupferpreis um rund 700 US-Dollar pro Tonne, was zu nachgebenden Notierungen im Altmetall-Großhandel führte.
Die steile Kursrally bei Buntmetallen legt eine Pause ein und zwingt Schrotthändler zu raschen Preisanpassungen bei Kupferschrott.
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LME-Kupferrallye stoppt nach Rekordhoch: Buntmetall-Schrottpreise in Deutschland geben Ende August nach
Nach einem Allzeithoch Mitte August korrigieren die LME-Kupferkurse spürbar. Der deutsche NE-Schrottgroßhandel reagiert mit Preisabschlägen von bis zu 10 Euro je 100 kg bei Kupferschrott sowie leichten Rückgängen bei Blei und Aluminium.
Nach dem Erreichen des historischen Höchststands an der LME am 17. August sanken die Großhandelseinkaufspreise für Kupferschrott in Deutschland in der dritten Augustwoche um bis zu 10 Euro je 100 kg.
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Statistisches Bundesamt: Deutscher Stahlschrott-Außenhandel verzeichnet H1-Plus durch stark steigende Exporte nach Österreich und Italien
Im ersten Halbjahr 2026 stiegen Deutschlands Stahlschrottexporte um 1 % auf 4,05 Millionen Tonnen. Während die Ausfuhren nach Luxemburg stark einbrachen, verzeichneten die Schrottlieferungen nach Österreich und Italien kräftige Zuwächse.
Der deutsche Stahlschrottexport nach Österreich und Italien zog im ersten Halbjahr 2026 spürbar an, während Exporte nach Luxemburg um über ein Fünftel zurückgingen.
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